Schufa
Schufa ist die Abkürzung der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, deren Aufgabe es ist die Kreditgeber (Gläubiger) vor Verlusten bei Darlehensgeschäften zu schützen und die Kreditnehmer (Schuldner) vor übermäßiger Verschuldung zu bewahren. Die Schufa besitzt einen Datenbestand von etwa 66 Millionen volljährigen Personen, die Besitzer von Girokonten, Kreditkarten, Handyverträgen, Leasingverträgen, Krediten oder Rechnungen aus dem Versandhandel sind.
Aus diesen Informationen können Auskünfte über offene, ausreichend gemahnte und unbestrittene Forderungen, Eidesstattliche Versicherungen und Privatinsolvenzverfahren gegeben werden. Über 90% der erteilten Auskünfte sind jedoch Positivinformationen, welche die Kreditfähigkeit bestätigen.
Ihr Geschäftszweck ist, ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen; nach Meinung der Schufa trägt sie zudem zum Schutz der Verbraucher vor Überschuldung bei. Die Schufa ist im Besitz von 462 Millionen Einzeldaten , damit hat sie ca. drei Viertel aller Deutschen erfasst. Die Schufa bearbeitet jährlich mehr als 100,4 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit.
Davon sind 1,4 Millionen Selbstauskünfte von Bürgern, die ihre Daten einsehen wollen. Im Jahre 2009 belief sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 7 Millionen Euro bei einem Umsatz von knapp 100 Millionen Euro.





